Glückwunsch zum ersten Job! Jetzt wo ein regelmäßiges Gehalt fließt, lohnt es sich die Finanzplanung zu strukturieren. Ein Bausparvertrag ist dabei oft der smarteste erste Schritt — aus drei Gründen.
Warum BSV als Berufseinsteiger?
Erstens: Als Berufseinsteiger liegst du oft noch unter den Einkommensgrenzen für staatliche Förderung. Zweitens: Du hast noch 7-10+ Jahre Zeit bis zur ersten Immobilie — genug für eine sinnvolle Ansparphase. Drittens: Du sicherst dir heute den Darlehenszins, egal wie sich Zinsen entwickeln.
VWL vom Arbeitgeber verhandeln
Viele Arbeitgeber zahlen vermögenswirksame Leistungen, wenn man sie aktiv anfragt. Für Unternehmen sind VWL attraktiv: Sie zahlen keine Sozialabgaben darauf. Als Berufseinsteiger einfach bei HR fragen — oft kommen 20-40 €/Monat heraus die du auf deinen BSV umleiten kannst.
Die Finanzplan-Formel für Einsteiger
Eine bewährte Aufteilung: 50% fürs Leben, 30% für Sparen/Investieren, 20% als Puffer. Vom Sparanteil: 50% BSV + 50% ETF-Sparplan. Das ergibt bei 2.000 € Netto: 300 € Sparen gesamt, davon 150 € BSV + 150 € ETF.
Sparplan-Empfehlung nach Netto-Gehalt
| Netto-Gehalt | BSV-Empfehlung | ETF-Empfehlung | Gesamtersparnis/Monat |
|---|---|---|---|
| 1.500 € | 75 € | 75 € | 150 € |
| 2.000 € | 100 € | 100 € | 200 € |
| 2.500 € | 125 € | 125 € | 250 € |
| 3.000 € | 150 € | 200 € | 350 € |