Bausparkassen sind keine normalen Banken. Sie dürfen ausschließlich das Bauspar-Geschäft betreiben — das macht sie speziell und besonders sicher.
Das Kollektivprinzip: So funktioniert die Bausparkasse
Eine Bausparkasse ist eine Gemeinschaft: Die aktuellen Sparer finanzieren mit ihren Einzahlungen die Darlehen der Vorantragsteller. Dafür sichern sie sich selbst ein späteres Darlehen. Das System ist seit 90 Jahren stabil.
Unterschied zur normalen Bank
Eine normale Bank kann Kredite an Unternehmen, Konsumenten und Immobilienkäufer vergeben. Eine Bausparkasse darf nur Bauspardarlehen vergeben — das begrenzt das Risiko stark.
- Keine Unternehmenskredite
- Kein Konsumkredit-Geschäft
- Kein Investmentbanking
- Nur wohnwirtschaftliche Finanzierung
- BaFin-Regulierung speziell für Bausparkassen (BauSparkG)
Welche Bausparkassen gibt es in Deutschland?
Es gibt 21 zugelassene Bausparkassen in Deutschland. Die größten: Schwäbisch Hall (7 Mio. Kunden), LBS-Gruppe (Sparkassen), Wüstenrot, Debeka, BHW, Alte Leipziger. Hinzu kommen Klarna Bausparen als neuerer Fintech-Anbieter.